Ökologisch essen in Spanien

Ökologisch essen in Spanien

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In Spanien vereinigen sich Verbraucher und Produzenten ökologischer Produkte, um die Zwischenhändler zu überspringen. Über Märkte, Vereinigungen und Kooperativen für ökologischen Konsum erhalten die Einwohner von Städten und Dörfern Zugang zu ökologischen Produkten, an die sie sonst nicht herankommen würden.Ob aufgrund der überteuerten Preise oder aufgrund des fehlenden Angebots, sicher ist jedoch, dass der Konsum ökologischer Produkte unter den Einwohnern dieses Landes (und Spanien gehört zu den vier Ländern der Europäischen Union mit der größten ökologischen Anbaufläche) nur 2% des gesamten Lebensmittelkonsums einnimmt. Gemäß Ángeles Parra, Generalsekretärin der Gesellschaft Vida Sana (Gesundes Leben) und Direktorin von Biocultura, sind derzeit 30% der ökologisch angebauten Lebensmittel für den Inlandsverbrauch bestimmt, während 70% ins Ausland gehen. Die im ganzen Land vorhandenen Märkte, Vereinigungen und Kooperativen für ökologischen Konsum entstehen aus der Notwendigkeit, Lebensmittel zu finden, die eine hohe Qualität bei erschwinglichen Preisen besitzen.

ökologisch essen in Spanien Einige haben sich in Kreisverbänden zusammengeschlossen, andere wiederum bevorzugen es geschäftlich und ideell unabhängig zu bleiben. Lebensmittel, die ökologischen und lokalen Ursprungs sind, werden direkt vom Landwirt oder Viehzüchter gekauft, wodurch die Produkte wesentlich billiger sind als in den Supermärkten oder in Läden, die auf ökologische Produkte spezialisiert sind. José Ramón Becerra, Sekretär der Federación Vasca de Asociaciones de Consumidores (Baskische Verband von Konsumentenvereinigungen), erklärt, dass eine Kooperative mittlerer Größe, die hundert Familien beliefert, mit durchschnittlich zehn Produzenten zusammenarbeitet. Sie kaufen die Grundnahrungsmittel zu einem vorher von den Käufern und Verkäufern festgelegten Preis auf direktem Wege ein. Pilar Galindo, eine der Gründerinnen der Grupos Autogestionados de Konsumo (Selbstverwaltende Konsumgruppen) von Madrid, erklärt wie ihr System funktioniert: „Wir arbeiten hauptsächlich übers Internet.

Wir erstellen eine Liste und verschicken sie, jeder öffnet diese zu Hause und beantwortet sie innerhalb von 48 Stunden. Danach werden die bestellten Produkte aufgenommen und es wird eine Sammelbestellung an die Produzenten geschickt. Die Konsumkooperativen bestellen auch die Transporteure, verhandeln die Tarife etc. Die Selbsverwaltenden Konsumgruppen kümmern sich auch um Schulungen und Ernährungskurse. „Die Leute glauben, dass sie sehr gut essen, wissen aber nichts darüber. Sie denken, dass nur Hamburger ungesund sind, essen jedoch auch viele abgepackte und verarbeitet Produkte“, betont Galindo.

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