Feststellung von Pestiziden

Feststellung von Pestiziden

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Oranges de Valence (Espagne)

Die Gesundheit geht vor. Dies scheint der Leitspruch der heutigen Informationsgesellschaft zu sein, die alarmiert durch die Massenmedien auf die Flut chemischer Produkte, die Heim und Vorratskammern überfluten, zu reagieren beginnt.Orangen aus ValenciaDie Liste der Konservierungs- und Farbstoffe sowie sonstigen Zusatzstoffe, deren Auswirkungen auf die Gesundheit noch nicht bekannt sind, wächst immer weiter. Währenddessen sind die bereits besorgten Konsumenten besonders durch die Nachrichten von neuen Pestiziden und weiteren neuen chemischen Produkten, die in Lebensmitteln gefunden werden, alarmiert. Die Situation ist für den Konsumenten schlimm, jedoch ist er nicht der einzige, der davon betroffen ist, denn die betrügerischen Machenschaften einiger weniger Produzenten sowie das Auftauchen von neuen, mit konventionellen Methoden nicht analysierbaren Substanzen schädigen in hohem Maße das Ansehen eines wichtigen Exportzweiges. Im Dezember 2006 warnte ein deutsches Kontrolllabor vor dem Insektizid Isofenphos-methyl, welches von der Europäischen Union nicht zugelassen ist und in Paprika aus Almería, Spanien, gefunden wurde. Dieses Insektizid wurde bei der Kontrolle vor dem Export in den Labors nicht entdeckt. Vor diesem Hintergrund ist es erfreulich zu lesen, dass sich spanische Universitäten und Forschungseinrichtungen der Entwicklung und Evaluierung neuer Methoden zur Feststellung von Pestiziden in Obst und Gemüse angenommen haben. Unter anderen ist das System, welches das Nationale Technologische Zentrum gemeinsam mit der Polytechnischen Universität Valencia entwickelt hat, hervorzuheben, weil es in nur 15 Minuten das Vorhandensein von Pestizidrückständen feststellen kann. Dieses System kann durch den Landwirt selbst genutzt werden und wurde Ende Dezember 2007 als “ein weiterer Schritt der Forschung auf dem Wege zu einer sauberen Landwirtschaft“ präsentiert (Antonio Cerdá, Mitglied des Rates für Landwirtschaft der Region Murcia). Ebenso ist die Abteilung für Hydrogeologie und analytische Chemie der wissenschaftlichen Fakultät von Almería dabei ein System zur Warnung vor Rückständen von nicht in der EU autorisierten Pestiziden in Obst und Gemüse zu entwickeln. Dieses System basiert auf weitaus komplexeren analytischen Techniken und wird effizienter und weitreichender als die konventionellen Systeme sein und sogar bis zu 100 nicht autorisierte Pestizide feststellen können. Der Nutzen des neuen Systems ist offensichtlich und kann Anwendung in Kontrolllabors finden, die für die Zulassung von Obst und Gemüse für den Export in andere Länder der Europäischen Union zuständig sind. Es wird erwartet, dass diese Methode auch den Transport der Ware erleichtert, da diese gewöhnlich aufgrund der Überprüfung auf das Nichtvorhandensein von hohen Konzentrationen organischer Schadstoffe an der Grenze auf ihre Ausfuhrgenehmigung warten muss.

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